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Wie mache ich mir schlechte Laune?

Vergangene Woche hatte ich mehrere Einzeltermine hintereinander, alle beim selben Kunden. Meine Gesprächspartner fanden alle sehr viel Energie dafür, über aktuelle Zustände zu schimpfen, aber kaum welche dafür, die Zukunft des Unternehmens mitzugestalten.

So menschlich verständlich das auch sein mag – es schadet doppelt. Zum einen ist dem Unternehmen damit nicht geholfen, weil unklar bleibt, wo die Reise denn nun hingehen soll.

Vor allem aber macht man sich durch das Geschimpfe nur noch mehr Frust. Auf Hawaii weiß man schon seit Hunderten von Jahren: „energy flows where attention grows“. Frei übersetzt: Genau dort, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken, schaffen wir Energie. In diesem Fall immer wieder negative. Die Neurobiologie bestätigt genau dieses uralte Wissen: Es ist letzten Endes egal, was wir „im Außen“ tatsächlich erleben. Entscheidend ist allein, worauf wir unsere Gedanken lenken. Das allein bestimmt letztlich über Frust oder Lust.

Also: Fokus verschieben! Weg von der problembehafteten Gegenwart. Hin zu einer attraktiven Zukunft!