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Schmeer boxt

Ja, Sie lesen richtig, „Schmeer schreibt“ nicht nur, Schmeer boxt auch. Seit einem Jahr gehe ich einmal pro Woche ins Training, immer face to face mit einem erfahrenen und sehr sympathischen Trainer.

Was hatte mich, mit immerhin 54 Jahren, zum Boxen gebracht? Warum tue ich mir das an? Ganz einfach: Ich wollte raus aus meiner Komfortzone und damit auch raus aus meinen gewohnten Mustern, sportlich, aber vor allem auch persönlich. Seit Jahrzehnten lautet mein Bewegungsprogramm zwei- bis dreimal pro Woche joggen zu gehen, drei- bis viermal wöchentlich Gymnastik zu machen, Fahrrad fahren und natürlich Bergwandern. Alles schön, alles gut. Aber soll es das gewesen sein für die nächsten 30 Jahre? Nichts Neues mehr? Immer nur noch „mehr vom Selben“? Genau das wollte ich durchbrechen.

Allerdings... Mit den vertrauten Mustern zu brechen, bedeutet zwangsläufig auch, mit den eigenen Ängsten konfrontiert zu werden. Schließlich verlassen wir das Bekannte, das ja genau deswegen auch immer Sicherheit bedeutet. Und etwas Neues nicht zu wagen, gerade wie das Boxen, da gibt es natürlich tausend „gute“ und sehr „vernünftige“ Gründe, es nicht zu tun.

Ich hatte aber gemerkt, dass diese vermeintlich guten Gründe für mich nur noch Ausreden waren. Ihre Überzeugungskraft hatten sie längst verloren. Ich habe also den Schritt gewagt – und ich freue mich darauf, hier in unregelmäßigen Abständen von meinen Erfahrungen berichten zu können!